Weiterbildungsseminar der BPP-Prüfer in Pullach

Die Sonne machte sich rar an diesem Wochenende, stattdessen regnete es fast ununterbrochen in Pullach bei München, als sich am 21. und 22. Juli acht BPP-Prüfer zu einem Weiterbildungsseminar  im „Hotel Seitnerhof“ eingefunden hatten.

Der guten Laune der Teilnehmer konnte das keinen Abbruch tun, denn die beiden Dozenten, Präsident Christian Geigle und Vizepräsident Dr. Peter Provinsky, galoppierten mit ihnen regelrecht durch das neu geschaffene „Prüferhandbuch“ mit seinen vielen Regelwerken, in denen der BPP die Arbeit seiner Mitglieder, ihr Verhältnis untereinander und die Pflichten gegenüber dem Verband regelt.

„Neben dem fachspezifischen Wissen, das jeder Prüfer im BPP für sein Prüfgebiet haben muss, wollen wir auch den Blick auf den Verband als wichtige Institution für die Philatelie lenken. Ohne ein gut organisiertes und zuverlässiges Prüfwesen würde der philatelistische Handel erschwert, in weiten Bereichen vermutlich sogar unmöglich werden. Hier sehe ich unsere Aufgabe für Sammler, Händler und Auktionatoren“, sagte BPP-Präsident Geigle am Rande der Tagung.

Bereits zum fünften Mal hat der BPP ein solches Seminar in den vergangenen Jahren erfolgreich durchgeführt, in Berlin, Bonn und München. „Jeder Teilnehmer bringt sich in die Diskussionen ein. Am Ende gehen wir alle, auch die Dozenten, klüger nach Hause als wir gekommen sind“, stelle Vize Dr. Provinsky am Sonntagnachmittag zufrieden fest. „Diese Seminare sollten fester Bestandteil unseres jährlichen Terminkalenders werden.“

Eindeutiger Schwerpunkt war in diesem Jahr die neu geschaffene „Richtlinie zur Erstellung von Attesten, Befunden und Kurzbefunden“. Aber auch der richtige Umgang mit Prüfsendungen und deren Einsendern, die Berechnung von Prüfvergütungen und Möglichkeiten zur Verringerung der Prüfdauer nahmen einen breiten Raum ein.

 „Ich war vor ein paar Jahren schon einmal hier, wollte mich aber nach meiner Prüfgebietserweiterung auf die DDR noch einmal auf den neuesten Stand bringen. Das ist bestens gelungen, mir haben die beiden Tage im Kollegenkreis sehr gut gefallen“, konstatierte ein zufriedener Dr. Ruscher, bevor er sich auf den Rückweg nach Berlin machte.

Die Teilnehmer des Seminars in Pullach (v. l. n. r.): Carl Aage Möller, Bogdan Pelc, Christian Geigle, Günter Wagner, Dr. Peter Provinsky, Michael Haslau, Dr. Alexander Zill (es fehlt Dr. Karsten Ruscher)

Die Teilnehmer des Seminars in Pullach (v. l. n. r.): Carl Aage Möller, Bogdan Pelc, Christian Geigle, Günter Wagner, Dr. Peter Provinsky, Michael Haslau, Dr. Alexander Zill (es fehlt Dr. Karsten Ruscher)

 Foto: Privat

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